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Wird Augsburgs Wasserwirtschaft UNESCO-Welterbe?


descBrunnenkunst, Wasserkraft und Kanallandschaft – Augsburgs Wasserwirtschaft ist einzigartig in der ganzen Welt, ein bedeutendes Erbe, das vielleicht welterbewürdig ist.

 

Wasser ist ein historisch bedeutendes Thema in Augsburg und für jeden sichtbar und erfahrbar beim Hochablass, den Lechkanälen, den Wassertürmen oder den Monumentalbrunnen. Neben dem Sichtbaren verbergen sich in den Museen und Archiven reiche Schätze der Handwerks- und Ingenieurskunst, die bei der Konstruktion von Mühlen, Wassertürmen oder Brunnen zum Einsatz kamen.

 

Im Jahr 2011 bekundete Augsburg erstmals sein Interesse zur Aufnahme in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe mit dem Titel „Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg“. Vorerst letzter Schritt zum UNESCO-Welterbe war im Jahr 2018 die Abgabe der offziellen Bewerbungsschrift. Mit einer Entscheidung der UNESCO ist voraussichtlich im Sommer 2019 zu rechnen.

 

 

Augsburgs Wasserwirtschaft ist weltweit einmalig

Mit seiner Bach- und Kanallandschaft, den Monumentalbrunnen und Wasserkraftwerken besitzt die Stadt beeindruckende Denkmäler der Wasserwirtschaft und Wasserkunst. Was genau Augsburgs Wasserwirtschaft welterbewürdig macht, ist vielfältig – zum Beispiel der Hochablass oder das seit 1416 bestehende Wasserwerk am Roten Tor mit seinen Wassertürmen.

 

descVon zentraler Bedeutung sind auch die drei Monumentalbrunnen im Herzen von Augsburg. Das Wasserwerk am Hochablass ermöglichte die erste moderne Trinkwasserversorgung in der Stadt, die 1879 begann.

 

Das bis 1902 errichtete Wasserkraftwerk auf der Wolfzahnau gehört zu den ältesten Wasserkraftwerken Bayerns.

 

Was Augsburg neben den Kanälen, Bauten und Brunnen zu einem "Archiv der Wasserwirtschaft" macht, ist zudem das nicht auf den ersten Blick Erkennbare.

 

"Verborgene Schätze" sind zum Beispiel die hydrotechnischen Modelle in der einzigartigen Modellkammer im Maximilianmuseum, aber auch die wasserwirtschaftlichen Skizzen, Instruktionsgemälde, Handschriften und Drucke im Stadtarchiv, in der Staats- und Stadtbibliothek und in den Kunstsammlungen.

 

Unterstützung erhält die Bewerbung durch mehrere Bücher über die historische Wasserwirtschaft und Wasserkunst in Augsburg u.a. im Context-Verlag:

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Weitere Informationen zur UNESCO-Welterbe-Bewerbung der Stadt erhalten Sie hier:

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(Fotos v.o.n.u.: Wolfgang B. Kleiner, Norbert Liesz, Thomas Baumgartner )