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Gießer


Typ:

Lechkanal (der Gießer war ursprünglich ein Quellbach, heute wird aber Lechwasser zugeleitet)

Länge:

4,7 km

Verlauf:

Der Gießer hat im Haunstetter Wald einige Quellzuflüsse zwischen Holzschlag- und Wasserhäuselgeräumt. Ein reiner Quellbach ist er jedoch nur noch auf einer Strecke von 200 Metern. Danach erhält er Lechwasser aus dem Bayerbach.

Auf Höhe Wasserhäuselgeräumt wird außerdem vom Neuen Graben, der ebenfalls ein Lechkanal ist, Wasser in den Gießer zugeleitet. Jeder dieser beiden Bäche fließt für sich alleine bis ins Preß´marsche Gut. Dann vereinigen sie sich zum Siebenbrunner Bach.

Südlich vom Gassengeräumt (Höhe Schießplatzheide) mündet der Bayerbach in den Gießer.

Wissenswertes:

Der Name „Gießer“ lässt darauf schließen, dass der Bach einmal ein Quellbach war. Darauf deuten auch die Quellen hin, aus denen noch heute Wasser in den Gießer fließt.

Beim Gassengeräumt mündete früher der Sebastiananstich in den Gießer. Neben dem Hochablass und dem Lochbachanstich war das die dritte Ausleitung am Lech. Er wurde am 20.01.1823 (Sebastianstag) fertiggestellt und nach der Lechregulierung im Jahr 1924 wieder aufgegeben. Man kann seinen Verlauf im Gelände noch erahnen.

Kurz bevor der Gießer mit dem Neuen Graben zum Siebenbrunner Bach wird, zweigt von ihm ein Gerinne in Richtung Lech ab. Es handelt sich hierbei um den ehemaligen Verlauf des Gießers (heute Gießer Überlauf genannt). Über ein Überlaufbauwerk wird dem Gießer Überlauf sporadisch eine geringe Menge Wasser zugeleitet.

 

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