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Köcherfliegen (Trichoptera)


descÄhnlich wie Libellen sind Köcherfliegen eng an Gewässer gebunden. Ihre Larven leben im Wasser und die erwachsenen Insekten an Land. In Mitteleuropa gibt es mehr als 400 Köcherfliegenarten. Sie besiedeln nahezu alle Gewässertypen.

 

Viele Arten haben sich an ganz bestimmte Bedingungen angepasst. Eine wichtige Rolle spielen zum Beispiel die Fließgeschwindigkeit, die Wassertemperatur, der Nähr- und Sauerstoffgehalt oder die Art des Untergrundes. Wegen ihrer spezifischen Lebensraumansprüche gelten Köcherfliegen als gute Indikatoren bei der Beurteilung des Gewässerzustandes.

 

Namengebend sind die Wohnröhren der Larven, die einem Köcher ähneln. Die meisten Köcher bestehen aus Substratelementen wie Steinchen oder Schilfstückchen, die mit Hilfe eines Spinnsekrets zu einer Röhre verklebt werden.

 

desc "Wussten Sie, dass Köcherfliegen systematisch den Schmetterlingen nahe stehen? Das Spinnsekret, mit dem die Wohnröhren gebaut werden, entspricht der Kokonseide der Schmetterlinge. Je nach Art wird es auch als Fangnetz oder Sicherungsseil verwendet."

 

(Foto: Hubert Schuster)