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Nase (Chondrostoma nasus)


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Die zu den Karpfenfischen gehörende Nase ist ein typischer Vertreter der schnell fließenden Sand- und Kiesgrundgewässer in Mitteleuropa.

 

Durch besondere Eigenschaften, wie ein sehr hartes Unterkiefer und scharfe Unterlippen können Nasen Aufwuchsalgen von Steinen abschaben. Sie haben dadurch eine Nahrungsnische gefunden, die durch noch keinen anderen Vertreter der Karpfen in Mitteleuropa besetzt ist.

 

Kennzeichen dieser bis zu 40 Zentimeter großen Fischart sind der graue Rücken, der einen grünlich-blauen Schimmer hat und die helleren, silbrig glänzenden Flanken. Die Nase hat ein tiefsitzendes, unterständiges Maul und eine - namensgebende - weit hervorragende, stumpfe Schnauze.

 

Zum Laichen ziehen die Nasen von März bis Mai scharenweise flussaufwärts in kleinere, saubere Bäche oder Seitengewässer. Das Weibchen legt dabei 20.000 bis 100.000 Eier mit einer Größe von etwa 1,5 Millimeter auf den Kiesboden des Flusses. Danach wandern die Fische wieder in ihr ursprüngliches Revier zurück.

 

desc "Wussten Sie, dass die Nase den sogenannten „Laichausschlag“ bekommt? Beide Geschlechter weisen während der Laichzeit sternförmig angeordnete Punkte am Kopf auf. Die Weibchen bekommen einen rötlich schimmernden Bauch."

(Foto: Hubert Schuster)